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Große Spiele der Senioren: 30er und 60er werden Deutscher Meister der Verbände

Große Spiele der Senioren: 30er und 60er werden Deutscher Meister der Verbände

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Am vergangenen Wochenende haben die deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Verbände stattgefunden. Die Großen Spiele der Senioren wurden in fünf Altersklassen zwischen 30 und 70 Jahren ausgetragen - am Ende sprangen zwei Titel für den WTV dabei heraus: Die 30er, die mit Manon Kruse, Ria Dörnemann, Andrea Böckmann (alle TC Union Münster), Kathrin Hegel (TC Parkhaus Wanne-Eickel), Franz Stauder, Andreas Thivessen, Gunnar Hildebrand, Mirko Sasse (alle TV Espelkamp-Mittwald) angetreten waren, kehrten mit dem Pokal aus Berlin zurück. Auch die 60er mit Elisabeth Weyel-Albrecht (TC Siegen), Rita Rose (TC Blau-Weiss Halle), Gertrud Potocnik-Hoffmann (TC Menden), Gisela Helfberend (TC Kaunitz), Peter Sachse, Achim Przybilla, Dan Nemes, Jürgen Ackermann (alle TG Gahmen) durften am Ende jubeln. Die 70er erreichten das Finale, die 40er schafften den Klassenerhalt in der Gruppe A, dagegen mussten die 50er den Abstieg aus der Gruppe B in Kauf nehmen.

30er sind Deutscher Meister der Verbände
Die Franz- Helmis- Spiele fanden in diesem Jahr auf der Anlage des TC Nikolassee nahe Berlin statt. Das Team des WTV bestehend aus Andreas Thivessen, Franz Stauder, Gunnar Hildebrand und Mirko Sasse (alle TV Espelkamp), sowie den Damen Manon Kruse, Ria Dörnemann, Andrea Böckmann (alle TC Union Münster) und Kathrin Hegel (TC Parkhaus Wanne-Eickel) machte sich auf die lange Reise Richtung Osten.

Ebenfalls in der A-Gruppe befanden sich die Mannschaften aus Berlin, dem Mittelrhein und dem Titelverteidiger Niederrhein. Die Setzung ergab, dass das WTV-Team am Samstag zunächst gegen den Mittelrhein antreten musste.

In der ersten Einzelrunde spielten Franz Stauder, Manon Kruse und Andrea Böckmann. Alle drei Einzel gingen glatt an den WTV. In der zweiten Runde schlugen Andreas Thivessen, Gunnar Hildebrand und Ria Dörnemann auf. Hier mussten sich Andreas Thivessen im Matchtiebreak und Gunnar Hildebrand glatt in zwei Sätzen geschlagen geben. Einzig Ria Dörnemann fuhr hier den Sieg ein. Mit einem komfortablem Vorsprung von 4:2 ging es in die Doppel. Da hier lediglich das Herrendoppel mit Andreas Thivessen und Mirko Sasse verlor, war der Einzug in das Finale geschafft.

Im Finale ging es am Sonntag wie erwartet gegen das  leicht favorisierte Team vom Niederrhein. Der Niederrhein gewann die Franz-Helmis- Spiele in den vergangenen drei Jahren.

Zunächst spielte Franz Stauder gegen Marc Leimbach. Franz gewann den ersten Satz mit 6:;4 und gab den zweiten Satz mit 3:6 ab. Im Matchtiebreak kämpfe sich Franz nochmal ran, verlor diesen trotzdem noch mit 7:10. Parallel kämpften Manon Kruse und Andrea Böckmann um den Sieg. Manon hatte gegen die starke Sarah Gronert kaum eine Chance und verlor 2:6, 1:6. Andrea machte es besser und gewann gegen Imke Küsggn mit 7:5, 6:2. Mit einer 2:1-Führung ging es in die zweite Runde. Dort bekamen die Zuschauer drei ganz enge Matches zu sehen. Andreas Thivessen rang Jens Janssen mit 6:2, 4:6 und 11:9 nieder. Gleichzeitig gewann Gunnar Hildebrand mit 5:7, 6:3, 10:7. Ria Dörnemann musste auf dem Nebenplatz nach gewonnenem ersten Satz (6:0) und verlorenem zweiten Satz (6:7) gegen Katharina Jacob ebenfalls in den entscheidenden Matchtiebreak. Auch Ria behielt die Nerven und gewann 10:7. Somit hatte der WTV eine hervorragende Ausgangsposition (4:2) und brauchte aus den folgenden Doppeln nur noch einen Sieg.

Das Herrendoppel mit Gunnar Hildebrand und Mirko Sasse verlor recht zügig gegen Jens Janssen und Matthias Schramm (3:6, 4:6). Beim Damendoppel (Dörnemann/Böckmann) und im Mixed (Stauder/Kruse) sah es zunächst sehr gut aus, da auf beiden Plätzen der 1.Satz gewonnen wurde. Beide verloren jedoch den zweiten Satz, so dass es bei beiden Matches in den Matchtiebreak ging. Franz Stauder und Manon Kruse erlösten die Mannschaft und fuhren zuerst den Sieg ein. Kurze Zeit später siegten auch Ria Dörnemann und Andrea Böckmann. Somit war der Gewinn der Deutschen Meisterschaft perfekt und der Jubel groß. (Text: Kathrin Hegel)


Holten sich den Titel in der Königsklasse (hinten v.l. Mirko Sasse, Andrea Böckmann, Franz Stauder, Manon Kruse, Gunnar Hildebrand, (vorne v.l.) Andreas Thivessen, Ria Dörnemann und Kathrin Hegel Bild: Andreas Springer

Westfalen feiert Klassenerhalt in Gruppe A
Als Aufsteiger fuhr das Team Westfalen zur Deutschen Meisterschaft der Verbände, welche diesmal durch den Gastgeber Bayern in Würzburg ausgetragen wurde.
Nominiert waren in diesem Jahr Sonja Vogt (TC Eintracht Dortmund), Nina Roth (TuS 59 Hamm), Britta Göge (TC Eintracht Dortmund), Claudia Gronemeyer (TV Rot-Weiß Höxter), Sebastian Freund (Ruderverein Rauxel), Axel Wachholz, Mathias Nieweg (beide Dortmunder TK Rot-Weiß 98) sowie Iwo Rhomberg (VfL Kamen). Bedingt durch den Aufstieg im vergangenen Jahr aus der Gruppe B, war das Minimalziel der Klassenerhalt. Nach erfolgter Mannschaftsaustellung wurde Westfalen an Position drei gesetzt, was gleichbedeutend mit einem Auftaktspiel gegen den vorjährigen Deutschen Meister aus dem Niederrhein war.

In der ersten Spielrunde waren Sebastian, Sonja und Britta am Start. Schnell zeichnete sich ab, dass das WTV-Team in dieser Runde auf verlorenem Posten war. Alle drei Spieler mussten sich in zwei Sätzen geschlagen geben.  Mit 0:3 startete Westfalen in die zweite Runde mit Iwo, Mathias und Nina. Iwo und Mathias verloren in zwei Sätzen. Lediglich Marathonfrau Nina konnte den Ehrenpunkt nach drei Stunden Spielzeit erkämpfen. Da ein uneinholbares 1:5 nach den Einzeln zu Buche stand, wurde auf die Austragung der Doppel verzichtet. Im Parallelspiel verlor die Mannschaft aus dem Mittelrhein gegen den Gastgeber Bayern und war somit Gegner des Abstiegsfinale am folgenden Tag.

Am zweiten Tag ging das Team Westfalen als Favorit in die Begegnung. In Runde eins begannen Sebastian, Sonja und Claudia, die für Britta in das Team rotierte.
Sonja und Claudia siegten schnell in zwei Sätzen. Sebastian musste sich doch mehr strecken als erwartet, konnte jedoch auch in zwei knappen Sätzen gewinnen.
Mit dem 3:0 im Rücken gingen Iwo, Mathias und Nina in die zweite Runde. Mathias besorgte das schnelle 4:0 mit einem souveränen Zweisatzsieg. Parallel dazu musste Iwo eine Niederlage hinnehmen. Bei 4:1 hatte Nina die Möglichkeit den entscheidenden Punkt zu holen. Wieder spielte sie drei Stunden, hatte am Ende aber nicht das Glück auf ihrer Seite und verlor im Matchtiebreak. Beim Stand von 4:2 für Westfalen konnte das Team aus dem Mittelrhein auf Grund von Verletzungen keine Doppel stellen und der Klassenerhalt war erreicht. Im nächsten Jahr steht wieder die Herausforderung Gruppe A an. Der Austragungsort steht noch nicht fest. (Text: Sebastian Freund)


Haben den Klassenerhalt geschafft: (v.l.) Claudia Gronemeyer, Iwo Rhomberg, Britta Göge, Sebastian Freund, Sonja Vogt, Nina Roth, Axel Wachholz und Mathias Nieweg

50er steigen in Gruppe C ab
Die Mannschaft der Altersklasse 50 war in Niedersachsen beim TV Hildesheim zu Gast. Am Samstag ging es gegen den TV Baden. Leider konnte nur Matthias Brüwer sein Einzel gewinnen, sodass es nach den Einzeln bereits 1:5 stand. Torsten Lubeseder und Detlef Roth unterlagen in zwei Sätzen, Natascha Harina Beckmann und Gaby Schneider mussten sich im Match Tie Break knapp geschlagen geben. Karen Seihbüchler gab beim Stand von 6:7 2:2 verletzungsbedingt auf. Auf die Austragung der Doppel wurde verzichtet.

Im Spiel gegen den Abstieg trafen die Westfalen auf Mittelrhein. Hier konnten lediglich Natascha Harina Beckmann und erneut Matthias Brüwer punkten.  Das Mixed mit Karen Seihbüchler und Matthias Brüwer sowie das Doppel mit Harina Beckmann und Karin Gaudigs konnten gewinnen. Leider zog das Doppel Torsten Lubeseder und Lutz Rethfeld den Kürzeren. Damit stand es 4:5 und der Abstieg in die C Gruppe war besiegelt.

Die Stimmung im Team war das gesamte Wochenende trotz der Niederlagen super. Das Wetter spielte mit und auch die Gastfreundschaft wurde gelobt. Im nächsten Jahr wird dann natürlich der Aufstieg angepeilt. (Text: Karin Gaudigs)


Wollen im kommenden Jahr den direkten Wiederaufstieg schaffen: (hinten v.l.) Matthias Brüwer, Detlef Roth, Torsten Lubeseder, Lutz Rethfeld, (vorne v.l.) Gabi Schneider, Natalja Harina-Beckmann, Karen Seibüchler und Karin Gaudigs 

Fritz-Kuhlmann-Team des WTV wird Deutscher Meister
Nach dem Aufstieg in die A-Gruppe der Großen Spiele startete das WTV-Team 60+ durch und erreichte gleich im 1. Jahr nach dem Aufstieg die Deutsche Meisterschaft. Ein Grund für den Erfolg in Troisdorf war die mannschaftliche Geschlossenheit und die gute Stimmung im Team, das mit Betty Weyel-Albrecht, Gisela Helfberend, Rita Rose. Gerti Potocnik-Hoffmann, Peter Sachse, Achim Przybilla, Dan Nemes und Jürgen Ackermann in der Gruppe A der Großen Verbandsspiele antrat.


Deutscher Meister bei den 60ern: (v.l.) v.l.: Gisela Helfberend, Gertrud Potocnik-Hoffmann, Elisabeth Weyel-Albrecht, Achim Przybilla, Jürgen Ackermann, Dan Nemes, Peter Sachse und Rita Rose

Im Halbfinale gelang ein 6:3 Sieg gegen das gut besetzte Team des ausrichtenden Tennisverbandes Mittelrhein. Die drei Herren Peter Sachse, Achim Przybilla und Dan Nemes konnten ihre Einzel gegen die in der Deutschen Rangliste bestens platzierten Gegner glatt gewinnen. Eine Energieleistung besonderer Güte zeigte Gisela Helfberend gegen die Nummer zehn der Deutschen Rangliste Sabine Robertz. Nach Abwehr von vier Matchbällen und einer taktischen Meisterleistung gewann die WTV-Spielerin im Matchtiebreak. Betty  Weyel-Albrecht kämpfte ebenso engagiert, konnte eine Führung im Matchtiebreak gegen dir Nummer eins der Deutschen Rangliste Susanne Schweda nicht halten und verlor denkbar knapp. Rita Rose zog in ihrem umkämpften Einzel zwar knapp den Kürzeren, gewann aber im Doppel mit Gerti Potocnik-Hoffmann gegen das favorisierte mittelrheinische Damendoppel. Als dann Achim Przybilla und Dan Nemes ihr Doppel gewonnen hatten, konnten Betty Weyel-Albrecht und Peter Sachse ihr Mixed abbrechen, um Kräfte für den folgenden Tag zu sparen.

Das Endspiel gegen die Auswahl des Titelverteidigers TV Niederrhein war an Spannung nicht zu überbieten und lieferte den Höhepunkt des Wochenendes. Nach den souveränen Siegen der Gahmener Herren Peter Sachse, Achim Przybilla und Dan Nemes, die sich in sehr guter Form präsentierten, und den Niederlagen der westfälischen Damen gegen die übermächtigen und in der Deutschen Rangliste führenden niederrheinischen Spielerinnen ging es mit einem 3:3 Zwischenstand in die abschließenden Doppelspiele. Nachdem das westfälische Damendoppel in zwei Sätzen unterlag und Przybilla/Nemes sicher in 2 Sätzen gewannen, lieferte das Ende des Mixed den krönenden Abschluss des Wochenendes. Betty Weyel-Albrecht und Peter Sachse gewannen nach sehr guter Leistung den äußerst spannenden 1. Satz mit 7:5 und sicherten sich auch den zweiten Satz mit ihrer besonderen Art des Zusammenspiels souverän mit 6:3. Der 5:4 Endspielsieg war dadurch in trockenen Tüchern. Mannschaftskapitän Jürgen Ackermann bedankte sich bei seinem Team für die beeindruckende Mannschaftsleistung und die hohe Einsatzbereitschaft aller Spielerinnen und Spieler. (Text: Jürgen Ackermann)

70er erreichen das Finale, verpassen aber knapp den Aufstieg in die Gruppe B
Eine Neuauflage des Vorjahresfinals gab es bei der Teilnahme des WTV  bei den Großen Werner Mertins Spielen 70+,  die in diesem Jahr beim DSD in Düsseldorf ausgetragen wurden. Hier siegte das Team des WTV am Samstag klar gegen die Saarländer mit 5:1 und erreichte somit das Endspiel. Leider  ging die Begegnung am Sonntag gegen die äußert stark angetretene Mannschaft vom Niederrhein mit 2:4 nur knapp verloren und der Aufstieg in die B-Gruppe war damit verpasst. Die gute Stimmung und der hervorragende Teamgeist werden den Spieler/innen aber in angnehmer Erinnerung bleiben und lassen hoffen, dass im nächsten Jahr ein Aufstieg möglich ist. (Text: Irene Wells)

Erreichten bei den 70ern das Finale: (v.l.) Heiner Eymer, Harald Koglin, Irene Wells, Alexandr Cernoch, Renate Wolff und Georg Sonsalla

Wettbewerbe: Franz-Helmis-Spiele (AK 30)
Gruppe A (Niederrhein, Westfalen, Mittelrhein, Berlin-Brandenburg)
Ausrichter: TC GW Nikolassee
 
Walther-Rosenthal-Spiele (AK 40)
Gruppe A (Niederrhein, Bayern, Mittelrhein, Westfalen )
Ausrichter: TSC Würzburg
 
Schomburgk-Spiele (AK 50)
Gruppe B (Niedersachsen, Mittelrhein, Westfalen, Baden)
Ausrichter: Hildesheimer TV
Fritz-Kuhlmann-Spiele (AK 60)
Gruppe A (Niederrhein, Berlin-Brandenburg, Mittelrhein, Westfalen)
Ausrichter: TSC Troisdorf
Werner-Mertins-Spiele (AK 70)
Gruppe C (Niederrhein, Saarland, Westfalen)
Ausrichter: DSD Düsseldorf
Vom WTV nominierte Spieler: Manon Kruse, Ria Dörnemann, Andrea Böckmann (alle TC Union Münster), Kathrin Hegel (TC Parkhaus Wanne-Eickel), Franz Stauder, Andreas Thivessen, Gunnar Hildebrand, Mirko Sasse (alle TV Espelkamp-Mittwald)
 
Sonja Vogt (TC Eintracht Dortmund), Nina Roth (TuS 59 Hamm), Britta Göge (TC Eintracht Dortmund), Claudia Gronemeyer (TV Rot-Weiß Höxter), Sebastian Freund (Ruderverein Rauxel), Axel Wachholz, Mathias Nieweg (beide Dortmunder TK Rot-Weiß 98), Iwo Rhomberg (VfL Kamen)

Bild: Facebook.de/Sebastian Freund
Natalja Harina-Beckmann (TC Herford), Karen Seibüchler (Bielefelder TTC), Karin Gaudigs (TC Blau-Weiß Castrop 06), Gabi Schneider (TC Rot-Weiß Stiepel), Lutz Rethfeld, Matthias Brüwer, Torsten Lubeseder (alle THC Münster), Detlef Roth (TuS 59 Hamm)

Elisabeth Weyel-Albrecht (TC Siegen), Rita Rose (TC Blau-Weiss Halle), Gertrud Potocnik-Hoffmann (TC Menden), Gisela Helfberend (TC Kaunitz), Peter Sachse, Achim Przybilla, Dan Nemes, Jürgen Ackermann (alle TG Gahmen)

 

Irene Wells (DJK  Grün-Weiß Albersloh), Renate Wolff (TC St. Mauritz), Alexandr Cernoch (TV Espelkamp-Mittwald), Heiner Eymer (TC Brackwede), Harald Koglin, Georg Sonsalla (beide TV Espelkamp-Mittwald)

 

Resultat: Titel Klassenerhalt Abstieg Titel Finale

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